Der Hintergrund von STAR TREK - BREAKABLE

Die Geschichte STAR TREK - BREAKABLE beginnt im Jahr 2167.

  Seit den Ereignissen von "In a mirror, darkly" sind somit rund 12 Jahre vergangen.
Imperatorin Hoshi Sato hat während der letzten Jahre - nicht zuletzt durch überzeugende militärische Erfolge - ihre Machtposition gefestigt, und herrscht unangefochten über 107 Welten des Terranischen Imperiums.
  Anfangs hatte die Admiralität noch gedacht, spielend mit dieser zierlichen, jungen Frau und ihren machtbesessenen Ambitionen fertig zu werden, doch damit hatten sie sich in einem Irrtum befunden. Mit der Macht der U.S.S. DEFIANT im Rücken, die von den Tholians aus einem Paralleluniversum in dieses gelockt worden war und dazu mindestens einhundert Jahre aus der Zukunft stammte, hatte sie die Flottenoffiziere auf ihre Seite gebracht.

  Gleichzeitig hatte ein Kommandotrupp der an Bord befindlichen MACO´s unter der Führung ihres damaligen Favoriten, Travis Mayweather, den Imperialen Palast gestürmt und den amtierenden Imperator, zusammen mit einigen seiner Getreuen, kurzerhand umgebracht. Bei diesem Einsatz kam, zu Satos Bedauern, Travis Mayweather ums Leben.
  Nicht zuletzt diese rücksichtslose Vorgehensweise, und das Versprechen, eine Flotte bauen zu lassen, die der Rebellion ein rasches und endgültiges Ende bereiten würde, hatten ihr die Sympathien der Flotten-Captains eingebracht, denen es im Grunde genommen egal war, wer gerade Imperator war. So lange nur genügend Mittel für eine starke Raumflotte zur Verfügung standen.
  Auch ein Großteil des Admiralstabes schlug sich auf Hoshi Satos Seite und die Wenigen, die den nötigen Enthusiasmus für ihre Person vermissen ließen, wurden kurzerhand beseitigt; nicht wenige davon von den eigenen Kollegen, die sich dadurch Aufstiegschancen erhofften. Beim einfachen Volk genoss die Imperatrice schon bald nach ihrem Amtsantritt großeBeliebtheit, nicht zuletzt deswegen, weil sie, nachdem ihre Macht endgültig konsolidiert war, zahlreiche erfolgreiche Kampfeinsätze der umbenannten ISS DEFIANT selbst mitgeflogenwar. Dazu trug sie einen nicht geringen persönlichen Anteil des Erfolges daran, den Krieg gegen die Tholians noch im selben Jahr ihrer Machtergreifung siegreich zu beenden. Ein Jahr später hatten sich die Romulaner der Rebellion angeschlossen, und waren in den Krieg gegen das Imperium eingetreten, doch Dank Satos kompromisslosem Einsatz der DEFIANT gegen die romulanische Rüstungswelt Tremos und der völligen Zerstörung der planetaren und orbitalen romulanischen Flottenbasen, erlitten sie einen empfindlichen Rückschlag, der die Eroberungspläne des Prätors vorerst zunichte machte.

  Anders als ihre Vorgänger war sie darauf bedacht, nicht den engeren Kontakt zu ihren Frontoffizieren zu verlieren. Auf diese Weise gewann sie gleichzeitig Respekt und war in der Lage, die Stimmung unter ihren Schiffskommandanten auszuloten, was ihr ein sehr wichtiges, persönliches Anliegen war. Denn stets war der Sturz eines Imperators aus den Reihen des Militärs erfolgt und Imperatrice Hoshi Sato hatte sich geschworen, niemals diesen Fehler ihrer Vorgänger zu wiederholen. Das sie nun, nach dreizehn Jahren, gefestigter denn je, die Macht noch immer in ihren Händen hielt, schien ihrer Vorgehensart Recht zu geben.
  Anfangs hatten einige ambitionierte Flottenoffiziere, kurz nach dem Tod von Travis Mayweather, den kühnen Plan um die romantische Gunst der Imperatrice zu werben, was sich für einige von ihnen als fatale Entscheidung herausstellen sollte, denn Hoshi Sato dachte nicht im Traum daran, ihre Macht mit irgend einem Mann zu teilen. Das einzige, was sie mit ihnen zu teilen gedachte, war das Bett und das auch nicht für längere Zeit. Schnell machte die Nachricht die Runde, dass Hoshi Sato die unangenehme Eigenschaft hatte, ihren Liebhabern kurzerhand die Kehle durchzuschneiden, oder aber sie zu vergiften wenn sie ihrer überdrüssig wurde. Auch dem Letzten wurde dadurch klar, dass es für die Imperatrice - den Einen - nicht gab, sondern nur - Einen mehr.

  Erste nach fünfjähriger Amtszeit änderte sich diese Tatsache, als Commander Jeffrey Gardner, der Sohn von Fleetadmiral Sam Gardner, in Hoshi Satos Leben trat - und das auf eindrucksvolle Art und Weise. Während einer strategischen Besprechung im Planungssaal des Imperialen Palastes, brachte der gut aussehende junge Stabsoffizier seinen eigenen Vater um und legte der Imperatrice Beweise vor, dass Flottenadmiral Gardner und einige seiner Stabsoffiziere eine Verschwörung gegen Sato vorbereiteten.
  Beeindruckt von Jeffrey Gardners Loyalität beförderte Hoshi Sato ihn umgehend zum Captain und gab ihm das Kommando über die ISS DEFIANT.
  Von da an kreuzten sich ihre Wege regelmäßig, wobei Hoshi Sato, außer seines guten Aussehens und seiner unbedingten Loyalität am meisten an ihm gefiel, dass er keinerlei politische Ambitionen hegte. Mehr als einmal hatte sie ihm einen Ministerposten angeboten, doch er hatte stets angewidert abgelehnt, mit der Versicherung, dass er lieber wieder als Kadett auf dem schäbigsten Kriegsschiff des Imperiums Dienst tun würde, als sich von den windigen Speichelleckern des Imperialen Senats das Fell über die Ohren ziehen zu lassen.
  Anders als bei ihren bisherigen Liebschaften, fiel die Imperatrice nicht wie eine Wildkatze über Captain Gardner her, sondern sie gab ihm, und sich selbst, ganz entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten, Zeit einander kennen zu lernen. In der Tat musste sie ihn nicht weniger als siebzehn Mal zum Dinner in den Palast bestellen, bevor er ihren Avancen endlich nachgab. Vielleicht war dieses vorsichtige an-einander-herantasten einer der Gründe, warum sie seit dieser Zeit bis heute zusammen waren. Vielleicht aber auch die Tatsache, dass sie einander, trotz eines seit fünf Jahren bestehenden Ehekontrakts zwischen ihnen, jegliche Freiheit gelassen hatten und keiner den Anderen ganz für sich vereinnahmt hatte. Beide vertraten die Ansicht, dass es ewig andauernde Liebe zwischen einem Mann und einer Frau nicht geben konnte, obwohl sie vielleicht gerade diese aufrichtige Liebe, länger verband als sie bereit gewesen wären sich einzugestehen.

  Ein Jahr nach der Schließung ihres Ehekontrakts waren sie, nach hitzigen Debatten, überein gekommen, die ISS DEFIANT endgültig aus dem aktiven Dienst zu nehmen - da einerseits die massiv aufgerüstete Imperiale Flotte auch ohne die DEFIANT in der Lage sein würde, die Rebellen weiterhin in Schach zu halten - und es andererseits dringend an der Zeit war, die Technik der DEFIANT bis ins kleinste zu studieren um eines, nicht fernen, Tages selbst solche Schiffe bauen zu können. Allein die unglaublich fortgeschrittene Schildtechnik suchte Ihresgleichen, ganz zu schweigen von der weit überlegenen Feuerkraft der Phaser und Photonen-Torpedos. Letztere wurden zu diesem Zeitpunkt bereits eingehend studiert und schon bald in Serie hergestellt um in die bestehenden Waffensysteme der Imperialen Flotte integriert zu werden.
  Die Adaption der übrigen DEFIANT-Technik gestaltete sich jedoch wesentlich schwieriger als zunächst angenommen, was hauptsächlich an der fortschrittlichen Mikrobauweise lag, die man zuerst einmal neu entwickeln musste, um Aggregate von vergleichbarer Qualität und Wirkungsweise herzustellen.

  Erst im Jahre 2165 gelang der erste erfolgreiche Testflug eines Warp 7-Flottenneubaus. Der Test eines früheren Prototypen, zwei Jahre zuvor hatte mit der völligen Vernichtung des Schiffes, wenige Sekunden nach dem Aktivieren des Warp-Antriebs geendet, und es war mehr dem Zufall zu verdanken, dass Flottenadmiral Jeffrey Gardner, der zu diesem Zeitpunkt mit rigelianischem Fieber das Bett hüten musste, nicht an Bord war.
  Nichts hatte ihn jedoch davon abgehalten, das persönliche Kommando des zweiten Prototypen, der I.X.-PULSAR zu übernehmen. Zur doppelten Erleichterung der Imperatrice war der Testflug dieses Prototypen ein voller Erfolg, denn vor wenigen Monaten hatten sich die Gorn offiziell der Rebellion angeschlossen - zusammen mit den Romulanern eine brisanteMischung.
  Ebenfalls erfolgreich waren die Tests der nachgebauten und dabei gleichzeitig nochmals verbesserten Waffensysteme verlaufen. Seitdem waren sämtliche Werften voll ausgelastet.Während rund vierzig Prozent damit beschäftigt war, die bestehenden Einheiten der Flotte umzurüsten auf die neuen Energie-, Antriebs- und Waffensysteme, entstanden auf den verbleibenden sechzig Prozent die neuen Kreuzer der Pulsar-Klasse.

  Schon sehr bald sollte der erste dieser mächtigen neuen Schlachtkreuzer vom Stapel laufen - wobei Imperatrice Hoshi Sato das Schiff höchstpersönlich taufen sollte...

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